Adventskalender

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Beitrag von Gabi am 30.11.17 23:34

1. Dezember





Der Adventskranz ist gebunden, steht an seinem Platz und wartet darauf,
dass die erste Kerze angezündet wird.
Aus dem Radio ertönen die ersten Weihnachtslieder und bei vielen
duftet es in der Küche nach Weihnachtsplätzchen.
Jetzt, fast am Ende des Jahres, sollten auch wir langsam ein wenig zur
Ruhe kommen und den "Geist der Weihnacht" auf uns wirken lassen.
Jeder, wie er mag und wie es ihm gefällt oder seine Situation es zulässt.
Ich wünsche euch eine wunderbare Adventszeit, nehmt euch täglich eine
kleine Auszeit, vielleicht mit einer Tasse Kaffee, Tee oder mit einem
herrlich fruchtigen Punsch und leckeren Plätzchen.

Hier ein Plätzchenrezept aus meiner Sammlung, sie schmecken gut
und sind schnell gebacken:


Butterhupferln:

Zutaten:

280 g  Butter, sehr weich
350 g  Mehl
80 g   Puderzucker
2 Pck.   Vanillinzucker
1 Pck.   Vanillepuddingpulver
1 TL   Backpulver
1 Fläschchen  Butter-Vanille-Aroma
Puderzucker / Vanillegemisch zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver vermischen. Butter, Staubzucker, Vanillezucker und Puddingpulver
zugeben und einen Teig kneten.
Ca. 2 cm große Stücke vom Teig abreißen, in der Hand nochmals kneten und zu Kugeln formen
und auf ein vorbereitetes, mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Im vorgeheizten Rohr bei 180 °C Umluft ca. 15 - 20 backen.
Kugeln noch warm im Zuckergemisch wälzen und erkaltet auch nochmals bestreuen


Viel Freude beim Backen und beim Geniessen!


Gabi
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Beitrag von Olle Trine am 02.12.17 8:26

2.Dezember




Rosi Rosine






„Ach, bin ich froh, dass ich damals nicht zu Wein verarbeitet wurde! Da werden die Trauben zerdrückt und jeder Tropfen Saft gewaltsam herausgepresst."
So sprach Rosi, die kleine Rosine.
" Na, uns vertrocknen zu lassen ist auch nicht besser. Seht doch, wie schrumpelig ich schon aussehe! Dabei war ich einmal die größte und schönste Beere an meiner Traube." Erwiderte jemand.
"Ich habe gehört, die Menschen backen mit uns Kuchen und Brötchen. Und wenn man ganz großes Glück hat, kommt man in einen Weihnachtsstollen. Das ist etwas ganz Besonderes und soll sehr schön sein." berichtete eine andere Person.
Von nun an war alles klar. Rosi wollte unbedingt eine Stollenrosine werden. Ja, sie erinnerte sich, schon früher von dem Weihnachtsfest, das die Menschen feierten, gehört zu haben. Bei dieser Feier werden nur die schönsten und leckersten Dinge aufgetragen. Die Menschen machen sich Geschenke. Überall ist es hell, weil viel, viel mehr Lichter brennen als sonst irgendwann im Jahr. Alle Menschen freuen sich auf Weihnachten. Sie sind dann lieb zueinander und streiten sich nicht. Warum das nur zu Weihnachten so ist, konnte sich die kleine Rosine nicht erklären. Eigentlich ist es doch ziemlich dumm von den Menschen, sich nur einmal im Jahr zu vertragen. Aber verstehe einer diese intelligenten Zweibeiner... Für Rosi stand fest, sie wollte die schönste, dickste, süßeste Rosine in einem Weihnachtsstollen sein. Einmal auf einer festlich gedeckten Tafel unter leuchtenden Kerzen bei feierlicher Musik, zusammen mit Zitronat, Mandeln und Gewürzen in einem duftenden Stollen - das war ihr sehnlichster Wunsch.
Seit Tagen lag Rosi zusammen mit vielen anderen Rosinen in einer Plastiktüte. Drittes Warenregal, rechts unten im Supermarkt; das war ihre neue Adresse geworden. Mit jedem Tag wurde sie trauriger, denn das Fest rückte immer näher und niemand kaufte die Tüte, in der das kleine Rosinchen so ungeduldig wartete. Die anderen schwatzten, prahlten und stöhnten vor sich hin, nur Rosi wurde ruhiger und ruhiger. Anfangs hatte sie allen von ihrem Wunsch erzählt und ihre Vorstellungen in den buntesten Farben geschildert. Doch dafür wurde sie ausgelacht. Jemand hatte sogar behauptet, sie würde höchstens in ein Rosinenbrötchen kommen. Für einen Weihnachtsstollen wäre sie viel zu klein. Das bedrückte Rosi sehr und mit jedem Tag wurde die Angst größer, dieser Spötter könnte vielleicht Recht behalten.
Gerade in dem Moment, als auch der letzte Funken Hoffnung aufgegeben war, plumpste plötzlich die Rosinentüte mit elegantem Schwung in einen Einkaufswagen.
"Hurra!!!"
Bis Weihnachten waren es noch 4 Wochen. Nun ging Rosis Traum wohl doch noch in Erfüllung? Aber nein, die Tüte verschwand erstmal in einem dunklen Küchenschrank. Wenn Rosinen weinen könnten, so hätte Rosi das jetzt getan. Aber sie war ja so trocken, dass nicht das kleinste Tröpfchen Saft fließen konnte. Rosi zog sich in die äußerste Ecke der Tüte zurück, und hier harrte sie traurig der Dinge, die da kommen würden.
Sie träumte wieder ihren Lieblingstraum, als sie merkte, wie sie plötzlich aus ihrer Tüte in eine Schüssel purzelte. Erschrocken machte Rosi einen besonders großen Satz und landete gleich darauf nebenan auf dem Tisch. Jetzt ist alles aus, dachte Rosi gerade, doch da griffen zwei Menschenfinger nach ihr und warfen sie zu den anderen in die Schüssel zurück. Dann wurde es feucht um sie herum. Die Rosinen wurden gewaschen und jede versuchte, so viel Wasser wie möglich aufzunehmen. Alle hatten furchtbaren Durst, doch ihre Poren waren so vertrocknet, dass das Saugen gar nicht so einfach war. Und immer wieder wurde das Wasser weggegossen. Schließlich plätscherte eine hellbraune Flüssigkeit aus einer Flasche über sie. Hmmm....dieser Geruch.....scharf, würzig, aber nicht unangenehm. Eine Rosine rief:
"Das ist Rum! Jetzt kriegen wir alle einen Schwips!"
Und weil immer noch alle durstig waren, weigerte sich auch niemand, die Flüssigkeit aufzunehmen. Rosi saugte auf, so viel sie konnte. Ihr kleines Bäuchlein wurde allmählich immer runder und sie selbst immer fröhlicher. Alle Rosinen schubsten, drängelten und kullerten munter durcheinander. Sie lachten, quiekten, lallten und quatschten. Rosi kicherte:
"Seht ihr, jetzt komme ich doch noch in einen Weihnachtsstollen! Hik .. hik ..!
Von irgendwo kam eine Antwort.
"Wirst Recht haben, Rosi! Hätte nie gedacht, dass Rosine sein, so lustig ist. Hihi...."
So kicherten und juchzten die Rosinen noch eine ganze Weile herum, bis sie schließlich alle so voll waren, dass sie einfach an der Stelle liegen blieben, an die sie sich hingekullert hatten. Da schnarchten sie nun vor sich hin, bis sie unsanft geweckt wurden. Zusammen mit einem Teig aus Mehl, Zucker, Eiern, Fett und Hefe wurden sie geknetet, gedrückt und geschlagen. Letztlich kamen auch noch Mandeln und Zitronat dazu. Alles zusammen wurde durchgewalkt, dass es eine schmerzhafte Angelegenheit geworden wäre, wenn unsere Rosinen durch den Alkohol nicht schon eine ordentliche Betäubung bekommen hätten. Rosi klebte nun direkt an einer halben Mandel, die mit aller Kraft von ihr loszukommen versuchte.
"Geh mir vom Leib, du besoffene Göre! Ich möchte meinen eigenen Geschmack behalten."
"Halt die Klappe, du halbe Portion!" war Rosis müde Antwort.
Die "halbe Portion" wurde ihr übelgenommen, aber das war nun einmal eine Tatsache und die Mandel mußte einsehen, dass eine betrunkene Rosine nicht weniger wert war, wie eine halbe Mandel. Es herrschte von nun an friedliche Koexistenz.
Eigentlich schade, dass der Schnaps Rosis Gedanken etwas vernebelt hatte. So konnte sie es nicht in vollen Zügen genießen, Bestandteil eines Weihnachtsstollens zu sein. Jedenfalls hatte das Kneten und Schlagen nun aufgehört und der Stollen wurde in einen Herd geschoben, in dem es schon herrlich warm war. Die Wirkung des Alkohols ließ allmählich etwas nach und Rosi war rundum glücklich. Einige Rosinen und Mandeln jammerten:
"Oh, ist das heiß! Ich verbrenne!"
Vor allem die, die außen lagen und nicht ganz vom Teig zugedeckt wurden, mussten besonders leiden. Rosi ruhte mitten im Stollenbauch. Dort konnte sie nicht verbrennen, blieb rund und saftig.
Schließlich sah der Stollen schön hellbraun aus und wurde aus dem Herd genommen. Er wurde eingebuttert und eine Menge weißer Puderzucker bedeckte bald seinen Rücken, dass es aussah, wie ein Berg, auf den es frisch geschneit hatte. Unsere kleine Rosine war so stolz, nun zum schönsten Weihnachtsstollen, den sie kannte, zu gehören. War dieses Glücksgefühl noch zu übertreffen?
Nachdem sich ihre Nachbarn von der Hitze erholt hatten, hörte sie es tuscheln und raunen.
"Bald kommen wir auf den Weihnachtskaffeetisch."
"Das ist das Schönste, was einem Weihnachtsstollen passieren kann, am Heiligen Abend, dem schönsten Tag des Jahres, verspeist zu werden."
"Die Menschen stellen an diesem Tag einen geschmückten Tannenbaum auf. An den hängen sie glänzende Kugeln und Fäden, und unzählige Kerzen erleuchten ihn. Es gibt keinen schöneren Baum."
Wieder wurde Rosi von Sehnsucht beschlichen.
"Wie lange dauert es noch, bis ich das auch erleben darf?"
Rosi konnte sich nicht vorstellen, dass es noch schöner werden sollte. Aber der Tag kam, an dem der Stollen wiederholt mit Puderzucker bestreut und auf eine wertvolle Porzellanplatte gelegt wurde. Rosis kleines Rosinenherz begann schneller zu schlagen. Nun war also der Höhepunkt ihres Daseins zu erwarten. Und sie wurde nicht enttäuscht. Was war das für eine Stimmung, die ihr da entgegenschlug, als die Tür zum Festsaal geöffnet wurde und die Platte mit dem duftenden Stollen den schönsten Platz auf der festlich gedeckten Tafel erhielt! Rosi erblickte auch den Weihnachtsbaum, von dem sie schon gehört hatte. Er sah noch viel schöner aus, als ihr beschrieben wurde. Rote und silberne Kugeln schmückten ihn. Glänzendes Lametta hing schwer herab. Dazwischen leuchteten kleine bunte Figuren und an der Baumspitze prangte ein heller Stern. Aber am schönsten waren die vielen kleinen Lämpchen, die goldgelb ein warmes Licht ausstrahlten. Oh, das war ein wunderschöner Baum! Unten, rund um den Stamm, lagen viele bunte Pakete mit dicken Schleifen und kleinen Kärtchen. Von irgendwoher ertönte ein Glöckchen. Die Tür öffnete sich und festlich gekleidete große und kleine Menschen gingen zum Baum. Vor allem den kleinen Leuten sah man die Aufregung an, als sie mit leuchtenden Augen die Pakete öffneten. Das waren also die Geschenke, die sich die Menschen machten, dachte Rosi und sah, wie sie sich freuten und umarmten. Dann stellten sich die Menschen um den Baum und begannen zu singen. Auch Rosi und die anderen Rosinen stimmten mit ein; ganz leise, wie das bei Rosinen üblich ist. Nur sie selbst konnten sich hören. Alle waren von so unbeschreiblich viel Glück und Freude erfüllt. Diese Stimmung hielt auch weiterhin an, bis alle am Tisch saßen, der Kaffee duftete und der Stollen angeschnitten wurde.
Rosi wusste, dass nun die letzten Minuten ihres Daseins angebrochen waren. Sie war dankbar dafür, dass sie das Schönste erleben durfte, was eine Rosine erleben kann. Ihr letzter Gedanke war:
"Ich muss eine ganz besondere Rosine sein."
Dann wurde sie von einem großen, pausbäckigen Jungen vernascht.


Autorin: Ilona Urbanek 
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Beitrag von Rika am 02.12.17 21:48

Glocke Links      3. Dezember 2017      Glocke Rechts


Apfelkekse




Zutaten für ca. 22 Stück:


100 g Butter/Margarine (zimmerwarm)
100 g Zucker
1Päckchen Vanillezucker
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
1 Prise Salz
1 Teelöffel Zimt
2 Eier
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 - 3 Äpfel
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter/Margarine mit Zucker, Vanillezucker, Bittermandelaroma, Salz und Zimt schaumig rühren.
Eier nach und nach unterrühren
Mehl und Backpulver vermischen, dazugeben und unterrühren
Äpfel schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden und
mit einem Löffel unter den Teig mischen

Den Backofen auf 220 Grad (Umluft auf 200 Grad) vorheizen. Teig esslöffelweise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
Die Kekse im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen Puderzucker in ein Sieb geben und die Kekse damit bestäuben.

Wer mag, kann noch Rosinen und/oder Mandelstifte zum Teig geben.

Guten Appetit!

Ich wünsche allen einen schönen 1. Advent!
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Beitrag von ZILLY am 03.12.17 20:34

4. Dezember
....................

 Barbarazweige

Nach einem schönen alten Brauch holt man sich zu Beginn im Dezember 

Zweige ins Haus, damit sie zu Weihnachten  aufblühen
Dieser Brauch geht auf eine Legende zurück:
Barbara wurde  im 3.Jahrhundert von ihrem Vater in einem Turm gefangen gehalten.
  Es ging um Religions- und Glaubensgrundsätze.
Bei der Gefangennahme verfing sich in ihrem Kleid ein Kirschzweig,

den sie pflegte und wässerte.
Kurz bevor ihr Vater sie enthauptete, erblühte der Kirschzweig.
Soweit die Legende.

In der Natur ist es so,
daß die im Schlaf-Wintermodus befindlichen Zweige ca. 20 Tage benötigen um umzuschalten.
Wärme, Licht,Wasser genügt um dieses Naturwunder zu erleben -  Frühlingserwachen--

Expertentipp von Karin Greiner
geeignete Zweigsorten:


Äste von Kirschen, Zierkirschen, Zwetschgen oder Pflaumen, Blut- und anderen Zierpflaumen.
Ebenso  Forsythien, Mandelbäumchen, Zierjohannisbeere, Zierquitte, Ginster

Zweige von Wildsträuchern wie Kornelkirsche und Schlehe.
Auch bei Winterjasmin und Zaubernuss gehen die Knospen  auf.

Etwas schwieriger sind:  Apfel, Flieder und Goldregen

Triebe mit dicken, eher rundlichen Knospen, das sind Blütenknospen.
Aus schlanken Knospen treiben dagegen meist nur Blätter.wie etwa  Birken-, Weiden- und Haselnusszweige.
----------
Vorgehensweise:
   Frostphasen sind  für gutes Gelingen notwendig
    Falls noch kein Frost herrschte, genügt es die Zweige einige Zeit

     in den Kühlschrank zu legen um den Winter vorzugaukeln.
Dann die Zweige schräg anschneiden und ins lauwarmes Wasser stellen.
Achtung: In einem überheizten Zimmer vertrocknen die Knospen -
also ein  mässig warmer Raum ist ideal. ( Frühlingswärme)
Die Zweige zwischendurch mal mit  abgestandenem Wasser besprühen
und auch das Vasenwasser ab und an wechseln.




Habe ein Bild mit Zierpflaumnästen gebastelt
----

Nun noch ein Rezept
---

-Schoko-Knusper-Rezept-
so wie ich es mag:
2 Tafeln Vollmilch Schokolade
und 1 Tafel Zartbitter ( bevorzugt Milka)
3-4 Esslöffel Cornflakes ( Kellogs)
1 kleiner Beutel gehackte Haselnüsse
1 kleiner Beutel Mandelsplitter
1  Beutel Vanillinzucker

--------

Cornflakes etwas zerkleinern
Mandeln und Nüsse anrösten.

Schokolade langsam im Wasserbad schmelzen lassen
umrühren.

Vanillinzucker dazu
(wer es nicht mag, kann den V.-Zucker  weglassen

Auch etwas Zimt schmeckt  dazu,das ist eine Geschmacksvariante)

Dann die gerösteten Nüsse, Mandeln
und die etwas zerkleinerten Cornflakes dazu
und untermischen.
Beliebig ,je nach Geschmack und Konsistenz,
gern noch etwas mehr Cornflakes dazu
Das sieht man dann beim herumrühren.
Mit zwei Teelöffeln auf einem Backpapier kleine " Häufchen " basteln.
In einen kühlen Zimmer  erkalten lassen.
Tipp:

Wem das Häufchenbasteln zu mühsam ist,
kann auch auf einem leicht eingeöltem Butterbrotpapier (oder Backpaier)
die Masse ausstreichen,
und nach dem Erkalten in Stückchen brechen.
---

----Schnell und einfach--aber köstlich--
Ich füge kein Kokosfett oder Palmfett dazu.
Sie glänzen dann zwar nicht so, sind aber bekömmlicher.
-------
Sie sind viel leckerer als die "Choco-Krossies" aus dem Supermarkt.
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Beitrag von Gisa am 04.12.17 23:48

            5. Dezember  




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Beitrag von Erika am 05.12.17 22:46

6. Dezember Nikolaus

Habt ihr denn alle gestern abend eure Stiefel raus gestellt?

Ich hoffe doch, der Nikolaus hat niemanden vergessen. 

Warum verteilt der Nikolaus Geschenke? 


Wenn der Nikolaus kommt, hat er einen großen Sack voller Geschenke bei sich, die er an brave Kinder verteilt. Dieser Brauch des Schenkens geht auf jene Legende zurück, nach der Nikolaus mit Hilfe von Geldgeschenken, die er heimlich durchs Fenster und durch den Kamin warf, drei Töchter einer verarmten Familie vor der Prostitution rettete.


Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra
zurück, der um 280 n. Chr. in Lykien, im Südwesten Kleinasiens, geboren wurde. Wir wissen, dass er um 300 zum Metropoliten der kleinasiatischen Hafenstadt Myra geweiht wurde und im Zuge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft geriet. Natürlich hat der heutige Nikolaus, der mit einem roten Mantel, roter Zipfelmütze und weißem Bart kommt, nicht mehr allzu viel mit der Person des Bischofs von Myra zu tun. Doch über die Geschenke, die der Nikolaus in der Nacht zum 6. Dezember in die vor die Tür gestellten Stiefel verteilt, freuen sich die Kinder noch heute.


Großvater als St. Nikolaus


"Weihnachten kommt. Von Haus zu Haus
Geht wieder um St. Nikolaus.
Stellt, Kinder, jedes seinen Schuh
Vors Fenster und seht morgen zu!
Mit Spielwerk und mit Zuckerkant
Füllt er den Schuh euch bis zum Rand."
Die Kinder stellen die Schühchen raus,
Großvater spielt St. Nikolaus ...


In dunkler Nacht um halber vier
Da trommelt's an die Kammertür.
Die Jungens brechen bei mir ein,
Auch Mausi stolpert hinterdrein.
Ja, selbst das Baby, daß es schrie,
Als stäk's am Bratspieß, weckten sie.
Im bloßen Hemdlein, unbeschuht,
Tanzt um mein Bett die wilde Brut.
Sechs Händchen suchen mein Gesicht;
"Guck, Großpapa, was ich gekriegt!"
Sechs Händchen stopfen mir - o weh! -
In jedes Ohr ein Praliné.
Sechs Händchen kleben mir im Nu
Mit Fruchtbonbons die Augen zu.
Sie machen mir noch den Garaus.
Der Kuckuck spiel' St. Nikolaus!


Adolf Ey

_________________
Liebe Grüße
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Beitrag von Rika am 06.12.17 22:25

     Glocke Links     7. Dezember 2017    Glocke Rechts

Gebrannte Mandeln

Zutaten:

200 g ungeschälte Mandeln (oder andere Nüsse)
150 g Zucker
100 ml Wasser
1 TL Zimt

Zubereitung:

Zucker, Zimt und Wasser in einer Pfanne zum Kochen bringen
Mandeln hinein geben und rühren, rühren, rühren.

Irgendwann wird dieMasse trocken und bröselig.

Weiter rühren, bis alles wieder flüssig wird und die Mandeln rundherum schön glänzen.

Auf ein Backblech geben, ausbreiten und abkühlen lassen.


Verpacken



und fertig ist ein kleines Mitbringsel.
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Beitrag von Anne am 07.12.17 20:11

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Beitrag von Barbara am 09.12.17 8:34

9. Dezember


 


Das Dresdner Stollenfest findet vom 9. Dezember bis 1. Januar 2017 in Dresden statt.
 

Das Dresdner Stollenfest gibt es seit 1994, 
ins Leben gerufen von Peter Mutscheller.
 Das Stollenfest geht auf den 1,8 Tonnen schweren Riesenstollen,
 welches der sächsische Kurfürst August der Starke veranstaltete. 
Es gilt als einer der Höhepunkt des Dresdner Striezelmarktes 
und findet immer am Sonnabend vor dem 2. Advent statt. 










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Beitrag von Gabi am 09.12.17 22:12

10. Dezember 2017
2. Advent





Es ist Advent, die Welt in Stille

Hell erleuchtet sind die Fenster,
Haus und Hof sind zugeschneit
und ein Jeder fühlt im Herzen,
Ruhe und Besinnlichkeit.

Verlassen sind die Straßen heute,
dunkel ragen Tannen auf,
friedlich und von hellem Glanze,
liegt pulverweißer Schnee darauf.

Aus den Häusern, aus den Stuben,
hört man friedlichen Gesang,
am Himmel strahlen, leuchten Sterne,
zu weihnachtlichem, süßen Klang.

Es ist Advent, die Welt in Stille,
es bleibt kein Platz für Traurigkeit
und ein jeder fühlt im Herzen,
Freude und Behaglichkeit.

Verfasser unbekannt



***

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Beitrag von Tiffy am 10.12.17 23:04

11. Dezember 2017




Viele, viele, viele …

Eine Milliarde und noch mehr
macht im Grunde gar nichts her,
wenn es weiße Flocken sind,
die auf den Bäumen ich dann find‘.

Wie viele Flocken eine Wolke füllen,
um die Welt weiß einzuhüllen?
Milliarden Milliarden und noch mehr!
Wo nimmt der Winter bloß alle her?




Und manchmal lauern vor dem Fenster -
Schneegespenster





Text und Fotos ¢ Tiffy
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Beitrag von Gisa am 12.12.17 0:02




12.Dezember 2017
        
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Beitrag von ZILLY am 13.12.17 8:08

13. Dezember 2017


Der Julenisse oder Tomte und andere  Wichtel

Nisse ist ein Wichtel, Kobold und Hausgeist.
Er heißt im Norden auch  "lille Niels oder Tomte".
Aus Kinderbüchern sind uns der Nis Puk
und vorallem Astrid Lindgrens Tomte Tummetot bekannt.
Dieses wunderschöne Buch wurde von dem schwedischen Künstler Harald Wiberg illustriert.Es gibt kleine Zeichentrick-Filme bei YT nach jenem Buch.
Ein Nisse  ist klein, sehr alt und hat einen weißen Bart
und hat meist eine  rote Mütze auf.

In Dänemark ist der Julenisse ein wichtiger Helfer für das Julfest
und gehört wie der Julebock, der Geschenkebringer, zur weihnachtlichen Tradition.
Meist reitet Nisse auf dem Julebock und beide sind mit Geschenkpäckchen beladen.


als Porzellanfigur:

Das gesamte Jahr über wirkt Nisse im Verborgenen.
Er kann sich auch unsichtbar machen
Es gibt verschiedene Bereiche für den er zuständig ist.


In erster Linie hilft er den Tieren auf dem Hof und in den Ställen.
Man belohnt ihn mit einer Schale Milchbrei-"Julegrød“  für seine Dienste.
Wichtig war, dass in dem Brei ein Löffel aus Holz steckte,
denn der Tomte verabscheute Metall.
Der Nisse ist den Menschen wohlgesonnen,
nur ärgern oder vergessen darf man ihn nicht,
dann rächt er sich mit Schabernack  und verlässt das Haus und den Hof.
Geschichten:
In Deutschland kennt am ehesten die Heinzelmännchen .
August Kopisch verfasste die Ballade  der Kölner Heinzelmännchen
und der neugieren Schneidersfrau.
Eine hiesige Sage beschreibt jene Begebenheit von der Halbinsel Holnis bei Flensburg:
Doktor Faust für mit einem gläsernen Schiff um den Meeresboden zu erforschen
und kam in ein Unwetter.
Aus Angst schrie er " Hol Nis " und Nis kam und half ihm.
So heißt jene Halbinsel in Flensburg vor Dänemark : Holnis.
Dekoration:
Der Geschenkebringer Julebock wird aus Strohbündeln und bunten Bändern gebastelt
und darf bei dem Julfest als Dekoration nicht fehlen.
Nissefiguren gibt es in zahlreichen Varianten und gehört unbedingt zur
weihnachtlichen Dekoration im Norden.

Die schwedische Illustratorin / Malerin Jenny Nyström
hat viele entzückende Bilder von Tomte/Nisse gemalt.
Postkartenbilder sind von ihr hier zu sehen.
Der Julebock als Geschenkebringer für die Kinder:

Info zum Werdegang:
Der moderne schwedische Jultomte (Weihnachtsmann)
kam erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf,
als die berühmte schwedische Künstlerin Jenny Nyström (1854 – 1946)
eine neue Art von Tomte zeichnete.
Dieser wurde so beliebt, dass er überall auf Weihnachtszeitungen und Ansichtskarten zu sehen war und bis heute zu sehen ist.
Dieser neue Tomte war eine Kombination aus dem ursprünglichen schwedischen Tomte und dem heiligen Sankt Nikolaus.
Aus dem geheimnisvollen, unberechenbaren Tomte
wurde nun ein fröhlicher großzügiger Weihnachtswichtel,
der Geschenke an die Kinder verteilte.
Quelle: der schwedische Tomte.

Erste Strophe eines langen schwedisches Gedicht  über Tomte
von Victor Rydberg 1881

Midvinternattens köld är hård,
stjärnorna gnistra och glimma.
Alla sova i enslig gård
djupt under midnattstimma.
Månen vandrar sin tysta ban,
snön lyser vit på fur och gran,
snön lyser vit på taken.
Endast tomten är vaken.

Übersetzung--

Die Mitternachtsnacht ist kalt,
die Sterne funkeln und flüchten.
Jeder schläft in einer einzigen Farm
tief während der Mitternachtsstunde.
Der Mond wandert sein stilles Verbot,
der Schnee ist hellweiß auf Fell und Fichte,
Der Schnee scheint weiß auf dem Dach.
Nur die Handlung ist wach.

--

Das gesamte Gedicht kann ich  reinsetzen, falls ihr mögt.

--
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Beitrag von Anne am 13.12.17 17:47


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Beitrag von Gabi Gestern um 9:05

15. Dezember











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Beitrag von Olle Trine Gestern um 19:13

Glocke Links 16. Dezember  Glocke Rechts






Lauscha


Eine kleine Stadt im Süden Thüringens gilt als Geburtsort der Weihnachtskugeln. Einer Legende zufolge stammt die Idee zu den gläsernen Kugeln von einem Glasbläser, der sich im Jahr 1847 die üblichen teuren Walnüsse und Äpfel als Baumschmuck nicht leisten konnte.


Bereits in den Jahren zuvor waren hier erstmals künstliche Menschen-Augen aus Glas hergestellt worden.


Erhalten ist das Auftragsbuch eines Glasbläsers aus Lauscha, in dem 1848 zum ersten Mal ein Auftrag über sechs Dutzend "Weihnachtskugeln" in verschiedenen Größen vermerkt ist. Bis zum industriellen Einsatz von Gas, das sehr viel heißere Flammen und damit größere und dünnwandigere Kugeln ermöglichte, wurden die Kugeln in Heimarbeit mit dem Bunsenbrenner und Rapsöl und Paraffin als Brennstoff angefertigt.


Silbernitrat löste giftige Zinn-Blei-Legierung ab


In den ersten Jahren verspiegelten die Glasbläser den Christbaumschmuck nach Angaben des Glasmuseums in Lauscha von innen mit einer giftigen Zinn-Blei-Legierung, die ab dem Jahr 1870 durch Silbernitrat abgelöst wurde.


Das deutsche Kaiserhaus erhob damals den Weihnachtsbaum zu einem nationalen Symbol. Der mit Glaskugeln geschmückte Christbaum gilt bis heute als Inbegriff eines festlichen Weihnachtsabends.


Bereits 1880 wurde der Gründer der gleichnamigen US-amerikanischen Kaufhauskette Franklin Winfield Woolworth auf die Lauschaer Erzeugnisse aufmerksam. Er importierte die Kugeln im großen Stil in die Vereinigten Staaten.


Bis ins 20. Jahrhundert blieb Lauscha das Zentrum des Christbaumschmucks aus Glas, bis in Wien und anderen Orten sich eine Konkurrenzindustrie zu entwickeln begann.




Carlos liebt den Weihnachtsbaum seit jeh her und ich kann es ihm nicht abgewöhnen Nachts Kugeln abzuhängen...aber er hat noch keine kaputt gemacht 







2016





Lauscha. Es ist eine wahrhaft königliche Leistung: Die Schüler, Lehrer und Ausbilder der Berufsfachschule Glas in Lauscha (Kreis Sonneberg) haben binnen sechs Monaten sage und schreibe 2000 mundgeblasene Christbaumkugeln für einen Weihnachtsbaum gefertigt, der vor Schloss Windsor vor den Toren Londons stehen soll. Die Queen ist – wie es in einem Schreiben aus dem britischen Königshaus heißt – über dieses Präsent "delighted", also hoch erfreut.





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Olle Trine
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